Kunstdenkmäler
In Waldhäuser stehen Kunstdenkmäler des Künstlers und
Malers Reinhold Koeppel. Hier fand auch Heinz Theuerjahr seine Heimat,
seinen Fixpunkt, von dem er vierzehnmal nach Afrika aufbrach. Die
Wohnstätte im Bayerischen Wald bedeutete ihm Sicherheit, der
weite Blick nach Süden Sehnsucht.
In unmittelbarer Nähe von Wohnhaus und Austellungsräumen
wurde ein Skulpturengarten mit zweiundzwanzig Originalplastiken gestaltet,
die den außerordentlichen künstlerischen Rand des Theuerjahrschen
Werkes augenfällig machen. Die Skulpturwege wurden nahezu ohne
jeden Eingriff in die Natur angelegt, als Podeste dienen Felsen. Die
Landschaft wie vom ersten Schöpfungstag ist unverändert
geblieben, und Heinz Theuerjahrs Tiere scheinen auf Noahs Arche zu
warten.
Glashütte Riedlhütte
Welch ein Glitzern und Funkeln! Gläser in allen Variationen,
geschliffen, bemalt, mit Goldrand. Dieses alte Kunsthandwerk zelebriert
man hier in höchster Vollendung. Die Krönung ist das mundgeblasene
Glas. Die Herstellung hat sich in all den Jahrhunderten kaum verändert.
Jedes Stück ist ein Unikat. Die Glashütte in Riedlhütte
stellen natürlich auch hochwertiges Gebrauchskristall her. Die
besondere Note bekommt das Glas durch die Handveredelung. Wie in jedem
Betrieb haben die Glasmacher hier dabei ihre eigene Handschrift -
klar und schnörkellos, herausragend in ihrer eleganten Funktionalität.
Sie haben daraus mittlerweile eine Wissenschaft gemacht. Welche Form
für welchen edlen Tropfen, wie hoch, wie breit... Für diese
Beratung und Besichtigung der Glashütten sollten Sie schon etwas
Zeit mitbringen.
Schnupftabak- und Stadtmuseum in Grafenau
In den historischen Gemäuern des ehemaligen Spitals befindet
sich das liebevoll eingerichtete Schnupftabak- und Stadtmuseum. Neben
Objekten aus der Stadtgeschichte Grafenaus und Zeugnissen des Handwerks
im Bayerischen Wald, findet man ein- heimische und ausländische
Schnupftabakgläser und -dosen und erfährt interessantes
über die Herstellung und Nutzung des "Schmalzlers".
Bauernmöbelmuseum in Grafenau
In zwei alten Bauernhäusern am Westeingang des Kurparks sind
schöne bemalte Bauern+möbel und bäuerliches Gerät
zu besichtigen.
Freilichtmuseum in Finsterau
Inmitten der Wiesen und Äcker der Waldbauern, Holzhauer und Fuhrleute
- ein Straßenwirtshaus, Bauernhöfe, als stünden sie
schon immer hier - Perle am Vorsaum Böhmens und der Grenzwälder
rund um den Lusen.
Waldgeschichtliches Museum in St. Oswald
Das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald erzählt die Geschichte
unserer Landschaft und seiner Menschen. Das Museum beginnt seine Schilderung
mit dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren und beschreibt,
wie sich der Wald allmählich wieder ausbreitet. Für den
Menschen blieb er bis in dieses Jahrtausend zu unwirtlich. Dann wurde
der Wald mühsam für Wiesen, Felder, Straßen und Dörfer
gerodet. Das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald möchte zum
besseren Verständnis dieses Landstriches beitragen. Aus der Vergangenheit
erklärt sich das heutige Denken ebenso wie das Bild der Landschaft.
Jagd- und Fischereimuseum Schloß Wolfstein in Freyung
Das Jagd- und Fischereimuseum im Schloß Wolfstein repräsentiert
das Gebiet des Bayerischen- und Böhmerwaldes sowie des österreichischen
Mühlviertels. Dieses Darstellungsgebiet ist zwar politisch geteilt,
aber ein einheitlicher Naturraum, in dem Jagd und Fischerei heute
noch besondere Bedeutung haben. Im Schloß Wolfstein ist in sieben
Räumen die Galerie Wolfstein untergebracht. Die einzige landkreiseigene
Galerie Bayerns. Die Galerie Wolfstein präsentiert dauernd ca.
200 Werke von 80 ostbayerischen Kunstschaffenden. Die Galerie Wolfstein
veranstaltet jährlich mehrere Wechsel- ausstellungen.
Waldmuseum Zwiesel
In 17 Räumen werden ca. 8000 Exponate aus den Bereichen Wald,
Holz, Glas und Heimat gezeigt. In großräumigen Dioramen
ist die Tier- und Pflanzenwelt des Waldes hergestellt.Eine Pilzlehrschau
rundet das Waldbild ab. Neu ist die Stadtapotheke von 1870 - voll
erhalten mit den dazugehörenden Gerätschaften.
Museumsdorf Bayerischer Wald
Das Museumsdorf Bayerischer Wald ist eine der größten Attraktionen
im Bayerischen Wald. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte ist am Dreiburgensee
eines der größten europäischen Freilichtmuseen entstanden.
Inzwischen locken über 140 meist eingerichtete Gebäude jedes
Jahr zahlreiche Besucher an. Beim Betreten des Museumsdorfes tauchen
sie ein in eine längst vergangene Welt und können die unterschiedlichen
Haus- und Hofformen des Bayerischen Waldes vom 14. - 19. Jahrhundert
bestaunen: Mühlen, Sägewerke, Flurdenkmäler, Kapellen.
Eine besondere Attraktion ist die älteste Volksschule Deutschlands.
Ein Dorf ohne Handwerk war nicht denkbar. Daher können die Besucher
zahlreiche Werkstätten wie z. B. eine Wagnerei, eine Schreinerei,
Schmiede oder Schusterei besichtigen. Während der Saison finden
regelmäßig Handwerksvorführungen statt. Gerade für
Familien mit Kindern ist ein Besuch im Museumsdorf ein Erlebnis. Es
gibt einen Kinderspielplatz, eine historische Kegelbahn und ein großes
museumspädagogisches Angebot. Aber auch Behinderte und Senioren
fühlen sich hier wohl.
Glasmuseum Frauenau
Das Glasmuseum Frauenau ist ein international renommiertes Spezialmuseum,
das die Geschichte des Glases anschaulich dokumentiert und anhand
einer Sammlung hervorragender Werke der internationalen Glaskunst
facettenreich illustriert. Glaserzeugnisse aus einem Zeitraum von
3000 Jahren schildern die Vielfalt dieses faszinierenden Werkstoffes
- von der antiken Amphore aus dem Vorderen Orient bis zur freigestalteten
Glasskulptur der 90er Jahre unseres Jahrhunderts. Die historische
Abteilung des Museums spannt einen Bogen über 2500 Jahre Glasgeschichte.
Ägyptische Sandkerngefäße und eine reiche Sammlung
römischer Gläser repräsentieren die Antike. Gebrauchsglas
des späten Mittelalters, venezianische Gläser und geschnittene
Pokale des Barock illustrieren die Etappen der abendländischen
Glastradition. Eine besondere Vielfalt an Formen und Dekoren birgt
das Glas des 19. und 20. Jahrhunderts. Böhmisches Glas des Biedermeier
und des Historismus, Jugendstil- und Art Deco-Gläser stehen am
Ende eines Rundgangs durch die Geschichte des Glases.
Dreiflüssestadt Passau
Eine mehr als zweitausendjährige Vergangenheit prägt Wesen
und Gesicht der Stadt Passau. Schon in der mittleren La-Tène-Zeit
siedelten Menschen am Zusammenfluß von Donau, Inn und Ilz. Um
500 vor Christus umgeben Kelten den heutigen Domberg mit einer Festungsmauer.
Den Kelten folgten die Römer, die ebenfalls am Domberg ein Kastell
errichteten. Der heilige Bonifatius erhob die Stadt 739 zum Bischofssitz,
des an Umfang tausend Jahre größten Bistums des Heiligen
Römischen Reiches Deutscher Nation. Kaiser Napoleon, der zweimal
hier weilte, nutzte die Gunst der strategischen Lage zur Anlegung
der riesigen Grenzfestung Passau gegen Österreich.
Passau ist eine Einkaufsstadt. Sein großes Hinterland ermöglicht
einer Vielzahl von Fachgeschäften kompetente und kundenorientierte
Betreuung, großzügige Einkaufspassagen erweitern das Angebot
und vermitteln einen großstädtischen Flair. Aber Passau
mit seinem südlichen Ambiente ist auch eine Kulturstadt mit vielen
Sehenswürdigkeiten wie dem Dom und der größten Kirchenorgel
der Welt, die Veste Oberhaus und die Wallfahrtskirche Mariahilf. |
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